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Agentic SH: Das Land Schleswig-Holstein fördert unser Forschungsprojekt

Das Projekt Agentic SH wird gefördert durch das Land Schleswig-Holstein. Über drei Jahre entwickeln wir die Grundlagen dafür, dass unsere AI Agents Service-Teams nicht nur bei der Kommunikation unterstützen, sondern auch bei der Arbeit, die daraus entsteht. Mit dem Menschen in der Verantwortung.

Alexander Claas
Alexander Claas
Gründer4 Min.

Wir haben an unserem Standort in Flensburg ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben begonnen, das uns die nächsten drei Jahre begleiten wird. Es heißt Agentic SH und wird gefördert durch das Land Schleswig-Holstein.

Worum es dabei geht, lässt sich in einem Satz sagen: Unsere AI Agents sollen Service-Teams nicht nur bei der Kommunikation unterstützen, sondern auch bei der Arbeit, die daraus entsteht.


Wo heutige Systeme an Grenzen stoßen

Unser Produkt nimmt Anliegen auf, beantwortet Fragen zuverlässig und führt Gespräche über Telefon, Chat und E-Mail. Für einen großen Teil des Serviceaufkommens genügt das, und es funktioniert im Tagesbetrieb unserer Kunden.

Sobald aus einem Anliegen ein Vorgang wird, endet die Entlastung jedoch dort, wo die eigentliche Arbeit beginnt. Auskunft geben ist einfach, den Fall abschließen nicht: Daten prüfen, mehrere Systeme aktualisieren, Entscheidungen treffen und dokumentieren. Diesen Teil übernehmen weiterhin Mitarbeitende, oft unter Zeitdruck und in genau jenen Phasen, in denen das Aufkommen ohnehin hoch ist.

Hinzu kommt der Aufwand, KI überhaupt mit den gewachsenen Fachsystemen eines Unternehmens zu verbinden. Für große Organisationen ist das ein Projekt. Für kleinere ist es häufig der Grund, es gar nicht erst zu versuchen.


Diese Probleme wollen wir lösen

Genau hier setzt Agentic SH an. Über die Projektlaufzeit entwickeln wir die Grundlagen dafür, dass unsere Agenten mehrstufige Vorgänge verlässlich begleiten können, dass sich bestehende Systeme über offene Standards anbinden lassen statt über langwierige Einzelintegrationen, und dass diese Technologie auch für kleinere Unternehmen erschwinglich bleibt.

Ein weiterer Punkt ist uns wichtig: Wir entwickeln die Plattform unabhängig von einzelnen KI-Modellen. Unsere Kunden sollen die Wahl behalten, auf welcher Grundlage ihre Agenten arbeiten, gerade dann, wenn Datenschutz und Compliance strenge Vorgaben machen.


Der Mensch bleibt in der Verantwortung

Unser Ziel ist nicht der Agent, der ohne Rückfrage handelt, sondern der Agent, der Menschen zuverlässig unterstützt. Deshalb ist Human in the Loop für uns kein Zusatz, sondern Teil der Architektur: Unternehmen legen fest, welche Entscheidungen ein Agent selbst trifft und an welchen Stellen eine Freigabe erforderlich ist.

Das entspricht den Anforderungen des EU AI Act an menschliche Aufsicht beim Einsatz von KI in wichtigen Prozessen. Es entspricht aber auch unserer Erfahrung aus dem Service-Alltag: Automatisierung wird dort angenommen, wo Menschen die Kontrolle behalten und im Zweifel eingreifen können.


Was das für unsere Kunden bedeutet

Kurzfristig ändert sich für Sie nichts. Wir haben ein Produkt, und die Ergebnisse des Vorhabens werden dort schrittweise verfügbar, ohne Migration und ohne zusätzlichen Einkauf.

Mittelfristig wächst der Anteil der Vorgänge, die Sie einem Agenten anvertrauen können. Ihr Team gewinnt damit Zeit für die Fälle, in denen es auf Menschen ankommt.

Dass wir diese Entwicklungsarbeit in Schleswig-Holstein leisten können, verdanken wir der Unterstützung des Landes. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Jahren zu zeigen, was daraus entsteht.


Förderhinweis

Das Projekt Agentic SH wird gefördert durch das Land Schleswig-Holstein. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Landesförderung für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Schleswig-Holstein, abgewickelt durch die WTSH Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH.

  • Projekttitel: Agentic SH
  • Fördergeber: Land Schleswig-Holstein, Staatskanzlei
  • Laufzeit: Juni 2026 bis Mai 2029
  • Zuwendungsempfänger: Epic AI GmbH, Lise-Meitner-Str. 4, 24941 Flensburg
Agentic AIForschungSchleswig-HolsteinHuman in the Loop
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